ASC 718 vs. IFRS 2 — Aktienvergütung

Updated 4 July 2026 · Reviewed by US GAAP Buddy Editorial Team

Was sind die Unterschiede zwischen ASC 718 und IFRS 2?

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US GAAP

Überblick über ASC 718 und IFRS 2

ASC 718 (Compensation – Stock Compensation) und IFRS 2 (Share-based Payment) regeln beide die Bilanzierung von Aktienentschädigungen, folgen aber unterschiedlichen konzeptionellen Ansätzen und führen zu verschiedenen Rechnungslegungsergebnissen.

Messung und Fair Value

Der grundlegendste Unterschied liegt in der Bewertungsmethode. ASC 718-10-30-6 schreibt vor, dass der Fair Value am Messdatum (normalerweise das Gewährungsdatum) ermittelt wird und in der Regel nicht später angepasst wird, es sei denn, es handelt sich um Aktienoptionen oder ähnliche Instrumente mit Barrieren. IFRS 2.10 hingegen erfordert bei Aktienentschädigungen (equity-settled) die Bewertung zum Fair Value am Gewährungsdatum, aber bei Barzahlungsansprüchen (cash-settled) eine erneute Bewertung in jeder Berichtsperiode bis zur Erfüllung (IFRS 2.30–31). Dies führt zu volatileren Erträgen unter IFRS bei barausgeglichenen Plänen.

Berücksichtigung von Verwirkungsbedingungen

Unter ASC 718-10-30-4 werden Verwirkungsbedingungen (Leistungs- und Dienstzeitbedingungen) bei der Schätzung des Fair Value berücksichtigt, indem die geschätzte Anzahl von Instrumenten verwendet wird, die tatsächlich vesting werden. IFRS 2.19–21 behandelt nicht-marktbezogene Verwirkungsbedingungen (Leistungs- und Dienstzeitbedingungen) ähnlich, berücksichtigt aber Marktbedingungen (z. B. eine Kursschwelle) direkt im Fair Value und nicht in der geschätzten Verwirkungsmenge.

Behandlung von Modifikationen

ASC 718-20-35-3 sieht vor, dass bei einer Modifikation der Zuschuss immer so behandelt wird, dass der zusätzliche Fair Value dem ursprünglichen hinzugefügt wird (es sei denn, die Änderung ist nach Ermessen des Arbeitgebers nachteilig). IFRS 2.26–27 erfordert ebenfalls einen Vergleich: Der Arbeitgeber muss den höheren Wert zwischen dem Fair Value vor und nach der Modifikation erfassen.

Abrechnung und Beendigung von Plänen

ASC 718-20-40-1 bis 40-3 behandelt Arbeitnehmerkündigungen und Pläne, die von Arbeitgebern beendet werden, mit unterschiedlichen Regeln je nach Szenario. IFRS 2.26–27 hat weniger detaillierte Leitlinien und erfordert generell eine sofortige Abrechnung bei Beendigung.

Praktische Auswirkungen

Die Unterschiede führen zu verschiedenen Ausschüttungszeiten, unterschiedlichen Volatilitätsniveaus in den Gewinnen und verschiedenen Offenlegungsanforderungen. Multinationale Unternehmen mit US-amerikanischen und internationalen Tätigkeiten müssen beide Standards parallel anwenden.

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