Updated 4 July 2026 · Reviewed by US GAAP Buddy Editorial Team
Nach ASC 230 werden Cashflows in der Kapitalflussrechnung in drei Hauptkategorien eingeteilt: Betriebstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit (ASC 230-10-45-1).
Betriebliche Cashflows sind Zahlungsströme, die sich aus den Hauptgeschäftsaktivitäten eines Unternehmens ergeben. Dazu gehören:
Investitionsaktivitäten beziehen sich auf die Beschaffung und Veräußerung langfristiger Vermögenswerte sowie anderer Investitionen. Diese umfassen:
Finanzierungsaktivitäten resultieren aus Änderungen in der Kapitalisierung und Verschuldung eines Unternehmens:
Die Klassifizierung muss konsistent und basierend auf der wirtschaftlichen Substanz der Transaktion erfolgen. Nach ASC 230-10-45-14 können bestimmte Cashflows als Nettoströme präsentiert werden, z.B. Kundendeposits oder Kreditvergaben, wenn sie in Zusammenhang mit schnell umgeschlagenen Positionen stehen.
Zinszahlungen und Dividendenzahlungen können klassischerweise der Betriebstätigkeit zugeordnet werden, obwohl ein Unternehmen alternativ Zinseingänge und Zinsausgaben sowie Dividendeneingänge als Investitionsaktivität klassifizieren darf (ASC 230-10-45-16). Steuerzahlungen werden üblicherweise als betriebliche Cashflows klassifiziert, sofern sie nicht spezifischen Investitions- oder Finanzierungstransaktionen zuzuordnen sind.
Die korrekte Klassifizierung ist essentiell, da Benutzer der Abschlüsse die Kapitalflussrechnung nutzen, um die Liquidität, Solvenz und finanzielle Flexibilität eines Unternehmens zu bewerten.
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