Updated 4 July 2026 · Reviewed by US GAAP Buddy Editorial Team
Das ASU 2025-06 modernisiert die Rechnungslegung für interne Softwarekosten nach Subtopic 350-40. Das ASU behebt das Problem, dass die bisherige Guidance auf sequenziellen Entwicklungsmethoden (z. B. Wasserfall) basiert, während viele Unternehmen heute iterative Methoden (z. B. Agile) verwenden. Durch die Entfernung aller Verweise auf vorgeschriebene Projektphasen wird die Guidance neutral gegenüber verschiedenen Softwareentwicklungsmethoden. Die neuen Anforderungen konzentrieren sich auf zwei Kapitalisierungskriterien: Management-Genehmigung und Finanzierungszusage sowie die Wahrscheinlichkeit, dass das Projekt abgeschlossen wird und die Software ihren beabsichtigten Zweck erfüllt.
2. Es wahrscheinlich ist, dass das Projekt abgeschlossen wird und die Software ihren Zweck erfüllt
2. Fehlende oder ständig überarbeitete Anforderungsdefinitionen des Softwareverhaltens
Das ASU ist wirksam für Geschäftsjahre, die nach dem 15. Dezember 2027 beginnen, sowie für darin enthaltene Zwischenberichtsperioden. Eine vorzeitige Anwendung ist zu Beginn eines Geschäftsjahres zulässig. Unternehmen können eine von drei Übergangsmethoden wählen:
1. Softwareentwicklungsprozesse dokumentieren: Finance-Teams sollten alle aktuellen Softwareentwicklungsmethoden (Agile, Wasserfall, Hybrid) dokumentieren und analysieren, wie die neue Probable-to-Complete-Schwelle in jedem Szenario angewendet wird.
2. Bewertungsrahmen für Significant Development Uncertainty entwickeln: Erstellen Sie klare Kriterien und Prozesse, um technologische Innovationen, neuartige Funktionen und sich ändernde Anforderungsdefinitionen zu identifizieren und zu dokumentieren.
3. Übergangsstrategie wählen und Neuberechnung durchführen: Wählen Sie die geeignetste Übergangsmethode für Ihr Unternehmen und führen Sie eine vollständige Bestandsaufnahme aller derzeit kapitalisierten Softwareprojekte durch, um die Auswirkungen auf die Bilanz und Gewinne zu quantifizieren.